{"id":432,"date":"2015-05-18T20:59:20","date_gmt":"2015-05-18T19:59:20","guid":{"rendered":"http:\/\/buergerrecht-weilersbach.de\/wordpress\/?p=432"},"modified":"2015-05-18T20:59:20","modified_gmt":"2015-05-18T19:59:20","slug":"bericht-vom-buergerabend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buergerrecht-weilersbach.de\/wordpress\/?p=432","title":{"rendered":"Bericht vom B\u00dcRGERABEND am 07.05. 2015"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bericht aus dem Fr\u00e4nkischen Tag vom 11.05.2015<\/p>\n<blockquote>\n<h1>\u00a0<strong>Weilersbach: Discounter ja, dort einkaufen nein?<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Der Einkaufsmarkt in Weilersbach hat wegen zu geringer Umsatzzahlen dicht gemacht. Jetzt w\u00fcnschen sich die B\u00fcrger wieder einen Supermarkt. Und zwar m\u00f6glichst im Ortszentrum. Das belegt eine Umfrage von Patrick Schroll.<\/strong><\/p>\n<div class=\"author\">von <a href=\"http:\/\/www.infranken.de\/autor.=hit\/\" rel=\"author\">ALEXANDER HITSCHFEL<\/a><\/div>\n<div class=\"article p\">Das &#8222;Drama Nahversorgung&#8220; stehe schon seit Ende der 90er-Jahre auf der Liste des Gemeinderates, informierte Gemeinderat Anton Dennerlein (BRW). Bislang ohne Ergebnis. Nun hat Patrick Schroll das Einklaufsverhalten der Weilersbacher unter die Lupe genommen Anlass war die Schlie\u00dfung der Tegut-Filale.Schroll startete eine Telefonumfrage im Ort. Das deutliche Ergebnis: 96 Prozent aller Befragten wollen wieder eine Einkaufsm\u00f6glichkeit in der Gemeinde. 63 Prozent halten die Ansiedlung eines Supermarktes in der Dorfmitte f\u00fcr sinnvoll.Dieses Ergebnis pr\u00e4sentierte Gemeinderat Schroll nun im Gasthaus Schn\u00f6rla. Die meisten der 96 Prozent habe sich f\u00fcr eine Einkaufsm\u00f6glichkeit im Ortskern ausgesprochen. Eine Randlage, direkt an der Bundesstra\u00dfe B 470, sei zwar eine Alternative, scheitere aber wohl daran, dass f\u00fcr die Realisierung eines solchen Gewerbegebietes die erforderlichen Fl\u00e4chen aus privater Hand nicht zu bekommen seien, meinte Schroll.<strong class=\"artZwischenzeile\">Zu wenig Umsatz gemacht <\/strong><br \/>\nFakt ist: Die Tegut-Filiale musste schlie\u00dfen, weil der Umsatz zu gering war. &#8222;Solche M\u00e4rkte m\u00fcssen sich f\u00fcr die Discounter rechnen und bestimmte Umsatzzahlen erbringen&#8220;, unterstrich Schroll.<\/p>\n<p>Ungeachtet dessen wurden schon mal Standorte f\u00fcr einen Supermarkt diskutiert. Unter anderem w\u00fcrden sich die freien Fl\u00e4chen oberhalb des Gasthofes Schn\u00f6rla oder die Freifl\u00e4chen gegen\u00fcber der B\u00e4ckerei Nagel eignen. Alternativ best\u00fcnde die M\u00f6glichkeit, einen &#8222;Dorfladen&#8220; zu er\u00f6ffnen, \u00e4hnlich wie in anderen Landkreisgemeinden.<br \/>\nDieses Modell erscheint &#8211; zugeschnitten auf das aktuelle Einkaufsverhalten der Weilersbacher &#8211; durchaus eine geeignete L\u00f6sung. Deshalb regte Schroll an, einen Ausschuss &#8222;Dorfentwicklung&#8220; ins Leben zu rufen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"article p\">Diesem Gremium legte Patrick Schroll noch ein paar Zahlen seiner Umfrage ans Herz. 84 Prozent aller Befragten nutzen f\u00fcr den Einkauf sehr stark das Auto; 16 Prozent, gerade \u00c4ltere oder nicht mobile Personen, seien beim Einkauf auf Hilfe angewiesen. Mit 88 Prozent habe die gro\u00dfe Mehrheit der Befragten ein Auto zur Verf\u00fcgung. Rund 80 Prozent der Befragten gaben an, den Einkauf auch mit anderen Aktivit\u00e4ten zu koppeln.Der Haupteinkaufsort der Weilersbacher ist \u00fcbrigens Forchheim. Sowohl die Discounter in der Bayreuther Stra\u00dfe, als auch der Discounter in der Unteren Kellerstra\u00dfe profitieren von den Ums\u00e4tzen. Andere Nachbargemeinden wie Ebermannstadt und Kirchehrenbach n\u00e4hmen hingegen nur 15 Prozent der Weilersbacher in Anspruch.<strong class=\"artZwischenzeile\">Am liebsten Rewe und Aldi <\/strong><br \/>\nAm h\u00f6chsten im Kurs stehen bei den Weilersbachern die Superm\u00e4rkte Rewe und Aldi mit jeweils 36 Prozent. Eingekauft wird meist einmal oder mehrmals in der Woche.Dies gaben 44 Prozent an. Unter dem Fragenkomplex &#8222;Einkaufssituation in Weilersbach&#8220; gaben 92 Prozent aller Befragten an, sehr unzufrieden mit der aktuellen Situation zu sein.In der Tegut-Filiale hatten die Weilersbacher meist nur Kleinigkeiten (84 Prozent) eingekauft. 36 Prozent vermissen den Markt aber wegen der nun fehlenden Grundversorgung. Generell kauften die Weilersbacher lediglich sporadisch im Dorf (B\u00e4ckereien) ein. Dies gaben 80 Prozent an. Die Ursache daf\u00fcr sieht Schroll in der hohen Anzahl der Pendler, was 60 Prozent der Befragten best\u00e4tigten.<\/p>\n<p><strong class=\"artZwischenzeile\">\u00d6ffnungszeiten reduziert <\/strong><br \/>\nDie Folge: Eine von zwei ortsans\u00e4ssigen B\u00e4ckereien hat die t\u00e4glichen \u00d6ffnungszeiten bereits stark eingeschr\u00e4nkt, um wirtschaftlich arbeiten zu k\u00f6nnen. Dennoch vermissen die B\u00fcrger eine Einkaufsm\u00f6glichkeit. Ein neuer Laden sei deshalb f\u00fcr fast alle (96 Prozent) der Befragten wichtig.<\/p>\n<p>Die Studie sei repr\u00e4sentativ, erkl\u00e4rte Schroll. Von 534 Telefonanschl\u00fcssen hat er zehn Prozent ausgew\u00e4hlt. Von den 50 so ermittelten Anschl\u00fcssen konnten aber nur 25 Weilersbacher befragt werden; neun zeigten kein Interesse; 16 konnten auch nach mehreren Versuchen nicht erreicht werden. Die Umfrage habe von Oktober 2014 bis M\u00e4rz 2015 stattgefunden.<\/p>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Bericht aus dem Fr\u00e4nkischen Tag vom 11.05.2015 \u00a0Weilersbach: Discounter ja, dort einkaufen nein? Der Einkaufsmarkt in Weilersbach hat wegen zu geringer Umsatzzahlen dicht gemacht. 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